Lernerlebnis Widerstand (L3)

Wer war Silvio Meier? Widerstand von 1930 bis heute! Friedrichshain, Berlin: Der Kiez ist für seinen Widerstand gegen den Nationalsozialisten, den Kommunisten und gegen die Neonazis von Heute bekannt geworden. Aber wie haben sich die Einwohner Widerstand geleistet? Wie tun sie es noch heute? Und wie erhalten die Machthaber den Status Quo? In dem urbanen Spiel spüren die Teilnehmer am eigenen Körper – die Angst der Widerstandskämpfer und die Machtvollkommenheit der Herrscher. Durch das Spiel lernen sie viel über die großen Konflikte des zwanzigsten Jahrhundert – die NS-Zeit, 17. Juni 1953 und die Überwachung durch Stasi – und wie „normale“ Menschen sich gewehrt haben.

Lernerlebnis - Silvio Meier - Widerstandworkshop/Rollenspiel
Lernerlebnis – Silvio Meier – Widerstandworkshop/Rollenspiel

Eckdaten des Lernerlebnisses – Widerstand

Dauer: 3 Stunden.
Lernmethode: Das Spiel ist eine gute Möglichkeit Bewegung abseits des theoretischen Unterrichts einzubringen. Außerdem gibt es Gruppenarbeit und Wettbewerbsaktivitäten.
Relevante Fächer: Deutsch, Gemeinschaftskunde, Geschichte, Sport.

Preis:
17 € pro Teilnehmer. Lehrer sind umsonst mit dabei und sind Herzlich Willkommen teilzunehmen.
Anzahl: Min. 10 Teilnehmer, bei mehr als 20 Teilnehmer wird die Gruppe aufgeteilt (Im Fall der Aufteilung fangen wir mit einem Intervall von 30 Minuten an)
Anfang // Ende: Frankfurter Tor, Friedrichshain // U-Bahnhof Samariterstrasse, Friedrichshain.
Besonders: Das Spiel ist physisch aus fordernd und wir empfehlen deswegen, dass die Teilnehmer vorher reichlich gegessen haben.

Anmeldung: per Kontaktformular oder Email oder Mobil: 0174-1574836

Hintergundinfo

Lernkonzepte für Schüler, Jugendliche und Erwachsene
Stadtführungen und Museumsbesuche sind zwar gute Möglichkeiten um Berlin besser kennen zu lernen, die genügen aber nicht: Unserer Meinung nach wollen die Schüler und Studenten von Heute mehr. Die heutigen Schüler lernen spielerisch, sie möchten mitmachen und kreativ arbeiten. Mit unseren Lernerlebnissen möchten wir Schüler und Teilnehmer herausfordern und zum Lernen motivieren.

Lernen statt zuhören – erleben statt sehen
Das heißt:

  • Statt den Guide als stille Teilhaber zuzuhören, untersuchen die Teilnehmer auf eigene Faust die Stadt um Probleme zu lösen und Spuren zu entdecken.
  • Statt dem Guide zu folgen, finden die Teilnehmer selbst ihren Weg. Das heißt, die müssen aktiv teilnehmen, sich erkundigen und nicht einfach in die Fußstapfen des Guides tretten.

Es geht um die Teilnehmer
Ob ein Vortrag, eine Geschichte oder aktives mitspielen, statt am Ende den Guide zu applaudieren stellen die Teilnehmer ihre Leistungen dar. Das heißt, wenn das Erlebnis zu Ende ist, haben die Teilnehmer eine Errungenschaft hinter sich her, und der Guide hat eher als geistlicher Motivator funktioniert statt als Fremdenführer.

Durchführung
Die Lernerlebnisse können nach Schwierigkeitsgrad, Sprache und Textanteile justiert werden, und die Touren werden sowohl in -10 Grad als auch in +35 Grad durchgeführt; schlechtes Wetter gibt es unserer Meinung nach nicht! Von klassischen Sehenswürdigkeiten gibt es wenige; wenn die aber manchmal trotzdem miteinbezogen werden, dann wegen ihrer interessanten und fürs Thema relevanten Geschichte.

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